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Kubilaï Khan Investigations WAGON ZEK, DÉPOTS 2
Choreographie, Musik, Licht, Bühne: Cynthia Phung-Ngoc, Josef Amerveil, Fabrice Lambert, Laurent Letourneur, Ivan Mathis, Frank Micheletti
Tanz: Cynthia Phung-Ngoc, Fabrice Lambert, Ivan Mathis, Frank Micheletti
Licht- und Tontechnik: Patrick Riou, Pierre Vignat
Risikobereit entschieden sich die jungen Künstler von Kubilaï Khan Investigations für eine Performance im Kollektiv. Ihr Plan ist einfach: eine multiple Identität zu erschaffen, eine Gruppe, deren Mitglieder in jeder Hinsicht miteinander kooperieren: bei der Choreographie, dem Licht, dem Bühnenbild und sogar der Musik.
"Kubilaï Khan Investigations (...) arbeitet mit seiner zweiten Produktion Wagon Zek, Dépôts 2 ein älteres Thema des Tanztheaters auf. Schroff ist dieser Versuch geworden, die (Un)Möglichkeit menschlicher Beziehungen darzustellen. Drei Männer und eine Frau mögen sich wohl synchron bewegen. Jeder windet sich dennoch in seinem eigenen Kosmos. Eine Auskunft über Nähe ist nicht erhältlich. Dabei helfen eine Deckenlampe, Kerzen und andere Lichtquellen, harte Schatten zu werfen, die keine warmen Grauzonen gestatten. Man trifft sich nur kurz in der Pose, um sich gleich wieder zu trennen. Während einer Ziegelsteine auf dem Boden zerschmettert, gucken die anderen in den unsichtbaren Sternenhimmel. Auch akustisch geht das Ensemble bis an die Grenzen des Aushaltbaren. Staubsaugerlärm, afrikanisches Trommelgeballer, Computerlärm und unerträgliche Stille wirken grausam und sollen es auch. Das ist gelungen. Kein Stück für Harmoniesüchtige."
Karin Vera Schmidt, Hannoversche Allgemeine Zeitung
Koproduktion Kubilaï Khan Investigations, Théâtre National de la Danse et de l'Image / Châteauvallon Mit freundlicher Unterstützung von A.D.A.M.I., AFAA und Institut Français de Berlin
09. bis 11. April 1998 - Podewil Dauer ca. 60 min, keine Pause |
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Programm |
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