30.3. - 1.4. | 20.30 Uhr
Michael Laub/Astrid Endruweit (NL/D) "pigg in hell"

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“Nie hätte man von Michael Laub, der eher für ironische Distanz bekannt ist, solch ein Festkrallen im Hier und Jetzt, solch ein obsessives Wühlen in Verzückung und Schmerz erwartet. Endruweit verdreht den Blick, schaltet die Außenwelt ab und taucht. Sie surft durch fremde Körper, durchquert pubertierende Jugendliche, masturbierende Blinde und vom Geist losgelöste Körper, die lüstern mit dem Hinterteil wackeln. Sie biegt sich wie die Figuren der Gotik, deren Seelen schon gen Himmel schweben. Sie erzählt von Prostitution und Beschädigung, Versagen und Angst. Obszönität ist ihr Schlüssel, unter die Oberfläche zu dringen. Sie wringt sich aus wie ein Handtuch, das fast dabei zerreißt. Oh Künstlerin, mir graut vor dir.” (Katrin Bettina Müller, taz)



Regie: Michael Laub
Darstellerin: Astrid Endruweit
Konzept: Michael Laub / Astrid Endruweit
Komposition: Larry Steinbachek
Lichtdesign: Nigel Edwards
Sound: Rainer Frey/Michael Laub



Michael Laub
1981 gründete Michael Laub Remote Control Productions, woraufhin Arbeiten wie “Jack´s Travelogue/La Prison des Femmes” enstanden, die 1992 auf der EXPO in Sevilla gezeigt wurde sowie “Daniel and the Dancers” (1994). Die Stücke “Planet Lulu” (1996-97) und “Frankula” (1998-99), waren u.a. auch in Berlin zu sehen.

Astrid Endruweit
Zusätzlich zum Tanzunterricht bei der Butohtänzerin Makiko Tominaga nahm sie an dem harten Physical Performance Training bei Yuko Kaseki, Marc Ates und Martin del Amo teil. Workshops bei Yumiko Yishioka und Tadashi Endo schlossen sich an; Ende 1999 begann dann die Zusammenarbeit mit Michael Laub.

Klosterstrasse 68-70 | 10179 Berlin-Mitte

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