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Wie kann man mit Bewegung noch Emotionen darstellen, wenn die tänzerischen Formen dafür zum Klischee geworden sind und der Körper zum Werbeträger Nummer Eins? (FAZ)
Auch in seinem neuen Stück stellt Lehmen wieder elementare Fragen an den Tanz, Fragen nach der Konstruktion von Tanz und dem Verhältnis von Darsteller und Publikum. Wenn die Leute sowieso nicht glauben, was sie da auf der Bühne sehen, worin liegt dann der Sinn, das Ganze mit einer weiteren Lüge zu toppen.
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Konzept: Thomas Lehmen
Choreographie, Musik, Performance: Gaetan Bulourde (F), Thomas Lehmen (D),
Maria-Clara Villa Lobos (BR)

Thomas Lehmen
geboren 1963 in Oberhausen, besuchte von 19861990 die School for New Dance Development in Amsterdam und beschäftigte sich neben dem Tanz mit Musik und Kung Fu. Seit 1990 lebt er in Berlin und arbeitet als Tänzer, Choreograph, Theater- und Filmdarsteller, Lichtdesigner, Lehrer und Handwerker. Er war Tänzer bei Yoshiko Chuma, Sasha Waltz & Guests, Detektor, Mark Tompinks u.a. Im Oktober 1999 hatte seine erfolgreiche Produktion distanzlos Premiere. Thomas Lehmen ist dieses Jahr artist-in-residence im Podewil, wo er sein erstes Gruppenstück mono subjects erarbeitet hat.
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