|
...Wenn ich träume, ist mein Körper nicht nur der Ort des Traums, sondern auch des Träumens und der Träumerin. ...Mich interessieren Sprachen, die ich nicht erfinden, nicht selber erschaffen kann, in denen ich nicht einmal etwas erschaffen kann ... Die Träumerin, das Träumen, der Traum. Ich nenne diese Sprachen Sprachen des Körpers. Es gibt, so vermute ich, eine Vielzahl solcher Sprachen. Eine davon ist die Sprache, die sich durch mich oder in mir bewegt, ... denn ich kann Sprache, Körper und Identität nicht trennen... Kathy Acker
When I dream, my body is the site, not only of the dream, but also of the dreaming and of the dreamer. ...In this case I cannot separate subject from object, much less from the acts of per-ception. ...I have become interested in languages which I cannot make up, which I cannot create or even create in... The dreamer, the dreaming, the dream. I call these languages, languages of the body. There are, I supect, a plurality or more of such languages. One such is the language that moves through me or in me or...for I cannot separate language, body and identity.
Kathy Acker

Xavier Le Roy
wurde 1963 in Frankreich geboren und studierte Biochemie an der Universität von Montpellier. In dieser Zeit nahm er Modern Tanzunterricht bei Véronique Larcher. Nachdem er seinen Doktortitel in Molekular- und Zellbiologie erhalten hatte, ging er nach Paris, um seine Tanzausbildung bei Ruth Barnes und Anne Koren fortzu-führen. Zwischen 1992 und 1995 arbeitete er als Tänzer in der Compagnie de LAlambic in Paris. Seit 1992 lebt Xavier Le Roy in Berlin und gründete 1994 die Gruppe Le Kwatt, mit der er eigene Projekte erarbeitet, darunter das Triptychon Narcisse Flip (1994 1997), Blut et Boredom (1996), in Zusammenarbeit mit dem Videokünstler Laurent Goldring, Self-Unfinished (1998), namenlos (1998), die Lecture Performance Product of Circumstances (1999) und das Performance Projekt E.X.T.E.N.S.I.O.N.S., die sämtlich in Berlin präsentiert wurden. Das Projekt E.X.T.E.N.S.I.O.N.S. wurde u.a. in der Fondation Cartier (Paris) und beim Springdance Festival (Utrecht) weitergeführt. Mit der Gruppe Quatuor Albrecht Knust erarbeitete er 1996 eine Rekonstruktion von Yvonne Rainers Continuous ProjectAltered Daily im Jahr 2000 trat Xavier Le Roy dann mit der Choreografin in direkten Dialog auf der Bühne, im Rahmen der Zwischenrufe, Bestandteil des Internationalen Tanzfest Berlin. 1998 war er außerdem beteiligt an Meg Stuart/ Damaged Goods Crash landing@Lisboa. Xavier Le Roy ist seit 1996 artist-in-residence bei TanzWerkstatt Berlin/ Podewil.
Eszter Salamon
studierte Tanz an der Nationalen Tanzakademie Budapest. 1992 ging sie nach Frankreich und begann ihre Arbeit mit Mathilde Monnier am Choreografischen Zentrum in Montpellier. Im Jahr 2000 folgte eine Zusammenarbeit mit François Verret für das Stück Bartleby. Für das Projekt Potlatch Dérives (Festival Montpellier Danse) begann sie, eigene Arbeiten zu entwickeln. Seit 2001 lebt sie in Berlin. What a body you have, honey ist ihr erstes Solo, dass auch im Rahmen des Internationalen Tanzfest Berlin 2001 zu sehen sein wird.
|
|
23. und 24.11.2001
21.00 Uhr
Konzept/Choreografie:
Xavier Le Roy
Choreografie/Tanz: Eszter Salamon
Musik: Adolphe Adam
in situ productions: Petra Roggel
Produktion: Le Kwatt und in situ productions // Koproduktion: SACD und Festival dAvignon 2001 im Rahmen von Le Vif du Sujet
Mit Unterstützung von: Podewil, Berlin; TanzWerkstatt, Berlin; Kaaitheater, Brüssel; Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Berlin // Dank an: Kunstenfestival des Artes und Pierre Le Roy
|