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Als "charismatischer Erneuerer", "Meister des Wechsels zwischen Schnelligkeit und Ruhe" und "Shooting Star der britischen Tanzszene" gilt der Sohn indischer Einwanderer Akram Khan. Bereits vor zwei Jahren begeisterten er und seine Compagnie bei KÖRPERSTIMMEN mit Intelligenz, Schnelligkeit und Intensität das Berliner Publikum. Wie kein anderer verbindet Akram Khan zeitgenössischen Tanz mit dem klassischen indischen Tanz Kathak.

"Ronin" ist die zweite Produktion innerhalb einer Trilogie, die sich mit dem Kathak-Tanz und Motiven hinduistischer Mythologie befaßt. Das Stück basiert auf dem kriegerischen Charakter Arjuna aus dem hinduistischen Epos "Mahabharata". Die Choreografie untersucht den inneren Aufruhr und Kampf zwischen Moral und Unmoral, Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, als im Moment der großen Schlacht von Mahabharata der Krieger Arjuna und der Gott Krishna aufeinander treffen. Vier Musiker begleiten Akram Khan live auf der Bühne: drei mit traditionell-indischem musikalischem Hintergrund und der gefeierte Cellist Philip Sheppard.
Deutschlandpremiere
Eintritt: 13/10 Euro

Tanz: Akram Khan
Licht: Aideen Malone
Choreografie: Gauri Sharma Tripati & Akram Khan
Musiker: Baluji Shrivastav (Sitar), Faheem Mazhar (Stimme), Philip Sheppard (Cello), Partha Sarathi Mukherjee (Tabla)

Mit Unterstützung von Arts Council England und British Council, Berlin.


www.dansoffice.co.uk

Foto: Roy Peters

Akram Khan, ausgebildet in der mehr als 500 Jahre alten Kathak-Technik, studierte anschließend zeitgenössischen Tanz und setzte seine künstlerische Laufbahn über verschiedene Stationen, u.a. bei P.A.R.T.S. - Anne Teresa De Keersmaekers Brüsseler Schule für zeitgenössischen Tanz, fort. Der 28-jährige Londoner feiert inzwischen international große Erfolge, erhielt zahlreiche Preise und wurde choreographer-in-residence an der ehrwürdigen Londoner Royal Festival Hall. Seit kurzem ist er der erste Nicht-Musiker, dem der Status eines "associate artist" an der Royal Festival Hall zugesprochen wurde.

"It is like watching the afternoon of the Big Bang, with Khan’s choreography as the fallout. He and his four dancers occupy the stage like a collective force field, fracturing and reforming their tight little groupings, wheeling across the stage like sheet lightning." (The Guardian, 5/2002)

“It’s easy to be in awe of Khan’s skin-flaying bursts of speed, but his stillnesses are near miraculous." (The Independent on Sunday, 19.5.2002)

„This is the kind of movement that tugs at the heart and stays twitching long after the endless applause has finished. There is no doubt about it - Akram Khan is a star."
(The Stage, 23.5.2002)

Foto: Allan Parker

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