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Nach der überaus erfolgreichen letztjährigen Produktion bei den Tanztagen Berlin befaßt sich das Ensemble TWO FISH in seinem neuen Projekt mit der Enttäuschung über die automatische Information, die für persönliche Kommunikation gehalten wird. Das Ich und seine Schnittmengen sind zentrale Themen für die Choreografin Angela Schubot und den Schauspieler Martin Clausen: die Widersprüche, Entwürfe, Begegnungen und Kampfplätze in der eigenen Wahrnehmung. TWO FISH sind 2003 artists-in-residence im Podewil.
"Uns interessiert, was das Schnittmengenhafte von uns menschlichen Persönlichkeiten mit uns macht. Aus wem bestehe ich, wer spukt in mir, und was macht das mit "mir"? Was bewirkt die Diskrepanz zwischen meinen unbewußten und meinen mir bewußten Selbstbildern? Und was bedeutet das für die Bilder, die ich mir von anderen oder Gruppen oder äußeren Zusammenhängen mache? Was für ein Kampf entsteht, wenn sich der Rhythmus oder die für sie notwendige Statik meiner Realitäts-Entwürfe durch die Begegnung mit (einem) Anderen verändern, und welche Geschütze fahre ich gegen solche Veränderungen auf? Welche Waffen habe ich für diesen Fall griffbereit in meine Nachttischschublade gelegt? Wer hat sie mir gegeben?" TWO FISH |
Uraufführung
Eintritt: 5 Euro
Inszenierung: Martin Clausen
Choreografische Mitarbeit: Angela Schubot
von/mit: Martin Clausen, Frank Halfar, Peter Trabner
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| Abbildung: TWO FISH |
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Angela Schubot absolvierte ihre Tanzausbildung in Berlin und arbeitete mit Joseph Tmim, Norbert Kliesch, Cora Frost, Iztok Kovac und Constanza Macras. Ihre Choreografien "chrzazcz" und "cut out scars" entstanden noch während ihrer Ausbildung und wurden bei den Tanztagen Berlin gezeigt.
Martin Clausen arbeitet mit den freien Gruppen "Nico and the Navigators" und "Lubricat" sowie mit der Regisseurin Ingrid Hammer und Lajos Talamonti. Vier seiner Kurzstücke ("Zapping to Algeria und zurück", "Komposthaufengranulat", "Dein Glück ist kein Glück, dein Glück ist Pech" und "Kenn ich nicht wasch ich nicht oder Du Arsch ist schneller gesagt als Sie Arsch") zeigte er auf dem Berliner Festival der Studierenden des Theaters "neuropolis". Er studierte 1995-1998 Kultur- und Theaterwissenschaften an der HU Berlin. Im März 2002 beendete er seine Ausbildung zum Lehrer für F.M. Alexander-Technik.
zu "Christiane Müller, Gabriel-Max-Str. 2, 1.OG links" (2002): "Es war ein Wunderwerk, das man eigentlich nicht beschreiben kann.[...] Was das gewesen sein soll? Ich weiß es nicht. Eines weiß ich: es war hinreißend."
(Joachim Kramarz)
"Es stellte sich heraus, daß Tanz immer dann am schönsten ist, je mehr sich die Choreografen auf die reine Bewegung konzentriert und auf Schnickschnack verzichtet haben." (Neues Deutschland, 19./20.02.02)
"Angela Schubot und Martin Clausen haben bei den letzten Tanztagen in den Sophiensælen den Geniestreich gelandet." (zitty, 02/2002) |
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