Was verstehen wir unter der "angemessenen" Darstellungsweise in einer bestimmten Situation? Bis zu welchem Grad sind Bewegungen, Stimme und Verhalten kontrolliert? Ich möchte mit solchen privaten und öffentlichen Situationen spielen, die von uns eine Performance, die Inszenierung einer persönlichen Bühne verlangen, um zu kommunizieren. Was bedeutet "natürlich" sein? Ist Fehlkommunikation das Scheitern der Kommunikation? Wir erforschen, wie weit unsere persönlichen Erinnerungen in soziale Situationen eindringen können, in wie weit das Erkennen von Gefühlen oder Projektionen, mit denen wir das Ergebnis beurteilen, eine Rolle spielt. Wie manifestiert sich die ganz private Situation in der Öffentlichkeit?
Simone Aughterlony wurde in Neuseeland geboren und arbeitet seit 1994 mit verschiedenen Choreografen und Filmemachern, darunter Lisa Densem und Carol Brown. Seit "Highway 101" ist sie Mitglied von Meg Stuart / Damaged Goods und war zu sehen in "Appetite", "Disfigure Study" und "Alibi". In Zürich war sie Darstellerin in Stefan Puchers Theaterproduktion "We can work it out" und in der Performanceinstallation "Bad Hotel". Für Damaged Goods unterrichtete sie bereits bei den Wiener Tanzwochen und am Tanzhaus Zürich. Zur Zeit arbeitet sie mit Damaged Goods an der neuen Produktion "Visitors only", die im April in Zürich Premiere hat. |
Sprache Englisch Gebühr 130 EUR
Ort Tanzfabrik |