Fabrice Lambert, der in der deutschen Tanzszene noch unbekannt ist, präsentiert mit "Play Mobile" seine erste große Choreographie. Nach seiner Zusammenarbeit u.a. mit Carolyn Carlson und Christine Diverrès, beschäftigt er sich nun vor allem mit dem medialen Raum (Sound, Licht, Video) und wie er auf unseren Körper wirkt. Die außergewöhnliche Show entstand in Zusammenarbeit mit dem Musiker und Sound-Designer Denis Gambiez und behandelt die Wechselwirkung von Ton und Bewegung. Ein Sound-Operator interagiert mit den Tänzern, indem er ihre akustische Energie aufzeichnet und ins Spiel zurückbringt. Er konfrontiert die Interpreten direkt und zeitgleich mit ihren Impulsen. Die vier Tänzer beobachten sich gegenseitig in diesem freien Raum ihrer künstlerischen Inspiration. Wo liegen die Grenzen des Individuums und der Gruppe? Der Körper wird zum Sound-Impuls und das Publikum Zeuge dieser gewaltigen Wechselwirkung. Das Tanzstück, in dem Licht, Ton, das gesprochene Wort und die akustische Wahrnehmung eine große Rolle spielen, visualisiert überzeugend die Projektion des Körpers in den Raum. "Play Mobile" wurde 2003 bei den Recontres Chorégraphiques Internationales de Seine-Saint-Denis uraufgeführt. |
Dauer: 60
Choreographie: Fabrice Lambert, Tanz: Eric Grondin, Hanna Hedman, Fabrice Lambert, Louise Peterhoff, Sound: Denis Gambiez, Licht: Ivan Mathis, Kostüm: Chloé Fabre, Light-structure: Ivann le Gall, Laurent Livet
Im Rahmen des französischen Kulturmonats MARS. Eine Koproduktion von "LExperience Harmaat" und Rencontres Chorégraphiques Internationales de Seine-Saint-Denis, mit Beteiligung des Centre Chorégraphique National de Rennes et de Bretagne. Mit freundlicher Unterstützung des Bureau du Théâtre et de la Danse, der AFAA und der Französischen Botschaft. |