"The gap comes from feeling that you perfectly understand while you havent really understood it all." (Gilles Clément)
"Martine Pisani befasst sich nicht mit dem Spektakulären. Man denke an "sans", das unwiderstehliche Männertrio, in dem sie die Strategien der Darstellung durch Humor und Loslösung außer Kraft gesetzt hat. Mit slow down geht sie sogar noch einen Schritt weiter, beginnt, an der Persönlichkeit zu forschen und hinterfragt die Grenzen der Präsenz, was es bedeutet, auf der Bühne 'da' zu sein." (David Bernadas, Mouvement) "sans" wurde 2003 bei KÖRPERSTIMMEN N°8 begeistert aufgenommen. Mit "slow down" ist eine weitere wegweisende Choreographie der Französin eingeladen. Martine Pisani macht den Raum greifbar, sie verwandelt die unsichtbaren Barrieren zwischen Bühne und Welt in eine Passage, in der Interaktion möglich ist. Das Publikum ist Teil dessen, was sich vor seinen Augen abspielt. Pisani interessiert, was sich außerhalb des Sichtfeldes befindet - das off-field. Sie erforscht die Präsenz, die durch Verschwinden und Abwesenheit entsteht, eine Präsenz, die nicht an Charaktere gebunden ist. |
Dauer: 65
Choreographie: Martine Pisani, Performer: Vincent Druguet, Théo Kooijman, Eduard Mont de Palol, Élise Olhandéguy Laurent Pichaud, Olivier Schram, Sound: Olivier Renouf, Licht: Philippe Bouttier, Kostüme: Michèle Paldacci, Administration: menu a
Eine Koproduktion der La Compagnie du solitaire mit Octobre en Normandie, Dieppe Scène Nationale, Le Vivat dArmentières. Mit freundlicher Unterstützung von DRAC Ile de France, Ministère de la Culture e de la Communication, ADAMI und der Französischen Botschaft. |